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Kolomenskoje

Kolomenskoje ist ein malerischer Park mit einer Fläche von 390 ha und ein Freilichtmuseum im Süden Moskaus. In Kolomenskoje gibt es 19 Geschichts- und Kultur-Denkmäler, von denen 11 von föderaler Bedeutung und einige auf der UNESCO-Welterbeliste stehen.

Interessante Fakten

  • Der erstaunliche Palast von Alexej Michailowitsch im Stile eines russischen Terems ist eine Rekonstruktion des Palastes, der früher an derselben Stelle stand und als ein Weltwunder angesehen wurde.
  • Im Palast von Alexej Michailowitsch finden standesamtliche Trauungen statt.
  • Mit dem Park sind zahlreiche geheimnisvolle Legenden verbunden: von der ungewöhnlichen Kraft der Steine - vom Gansstein, der Männern eine bemerkenswerte Kraft verleiht, und über den Jungfrauenstein, der kinderlosen Frauen zum Mutterglück verhilft.
  • Auf dem Gelände des heutigen Parks lebten bereits in der Steinzeit Menschen. Bis heute sind gab es archäologische Funde, die auf das 5.-3. Jahrtausend v.Chr. datieren.
  • Bis zu Beginn der 80er Jahre des 20. Jahrhundert lebten auf dem Museumsgelände Einheimische, die vom Hofstaat des Zaren Alexej Michailowitsch abstammten. Sie wurden jedoch umgesiedelt.
  • Seit 2012 findet in der Grünanlage von Kolomenskoje der größte russische Honigmarkt statt.

Geschichte

Die erten Dörfer endstanden hier im 14. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert wurde Kolomenskoje zur Residenz des Zaren Alexej Michailowitsch Romanow. Hier befanden sich ein großartiger hölzerner Palast, Apfel- und Birnengärten.

Im 18. Jahrhundert wurde die Hauptstadt nach St. Petersburg verlegt, Kolomenskoje verwaiste.

Nach der Revolution von 1917 wurde die Mehrzahl der Kirchen auf dem Gelände geschlossen. Aber kurze Zeit später erlangte Kolomenskoje ein neues Leben.

Vor den Olympischen Spielen 1980 wurde die Anlage restauriert. Im Jahr 2010 wurde der Palast von Alexej Michailowitsch nach ursprünglichen Plänen vollständig wiederaufgebaut (er umfasst 26 Türme, 270 Zimmer und über 3000 Fenster).

Heute ist Kolomenskoje ein bezaubernder Park, ein Ort für Spaziergang und Erholung. Jede Jahreszeit ist für einen Besuch passend: im Winter oder Herbst kann man Ausstellungen im Museum besuchen, im Sommer erfreuen Spaziergänge an frischer Luft.

Was gibt es zu sehen?

  • Christi-Himmelfahrts-Kirche – sie wurde in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen und im 16. Jahrhundert aus Anlass der Geburt des künftigen Zaren Iwan des Schrecklichen erbaut.
  • Kasaner Kirche , in der sich die berühmte, von den Romanows verehrte Ikone der Gottesmutter von Kasan befindet.
  • Die St. Georgs-Kirche ist durch ihren im 16. Jahrhundert erbauten Glockenturm bekannt.
  • Das Spasski-Tor ist der Eingang zur Anlage.
  • Speisehof, in dem traditionelle russische Getränke hergestellt wurden: Kwas und Medowucha.
  • Häuschen Peters des Großen, in dem der Zar zwei Monate wohnte.
  • Der Palast des Zaren Alexej Michailowitsch Romanow. Im 17. Jahrhundert galt er als Meisterwerk der Holzarchitektur.
  • Naturdenkmäler: alte Eichen, die 600-700 Jahre alt sind, die Lindenallee, der Eschenhain, der im 19. Jahrhundert gepflanzt wurde.
  • Apfelgärten, die in der Blütezeit im Mai zahlreiche Besucher anziehen.

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