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Die Tretjakow-Galerie

Die Tretjakow-Galerie ist eines der größten Museen der russischen Kunst und eines der Symbole Moskaus. Heute zählt die Ausstellung über 180.000 Objekte und umfasst Bilder, Skulpturen und Gegenstände aus Edelmetallen, die zwischen dem 11. und dem 20. Jahrhundert angefertigt wurden.

Interessante Fakten

  • Pawel Tretjakow beschloss nach einem Besuch der Eremitage in St. Petersburg eine eigene Sammlung von Bildern anzulegen. Er interessierte sich für Malerei, hat aber selbst nie gemalt.
  • Beim Sammeln der Bilder konkurrierte Tretjakow mit Kaiser Alexander III. Der Zar war ebenfalls ein Kunstliebhaber, manchmal stritten sie um das Recht, ein weiteres Meisterwerk zu erwerben.
  • Obwohl Pawel Tretjakow nicht arm war, zog er es manchmal vor, zu sparen: z.B. reiste er in billigen Nachtzügen durch Europa, auf "Sitzplätzen". Auf diese Weise bewahrte er mehr Geld, um neue Bilder zu kaufen.
  • Das Denkmal für Pawel Tretjakow im Hof der Galerie wurde erst 1980 aufgestellt. Früher war hier ein Stalin-Denkmal, und noch früher ein Lenin-Denkmal.
  • Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Museumssammlung nach Nowosibirsk ausgelagert.

Geschichte

Der Gründer der Galerie Pawel Tretjakow war ein Mäzen und wenig begüterter Kaufmann, Mitinhaber einer Leinenfabrik in Kostroma. Seit jungen Jahren interessierte er sich für Kunst und verbrachte viel Zeit auf Flohmärkten in Moskau auf der Suche nach Wertvollem.

Die Geschichte des Museums begann am 22. Mai 1856. An diesem Tag kaufte Pawel Tretjakow die Bilder "Auseinandersetzung mit einem finnischen Schmuggler" von Wasili Chudjakow und "Die Versuchung" von Nikolai Schilder.

In den folgenden Jahren erweiterte sich seine Sammlung. Tretjakow kaufte hauptsächlich Bilder von seinen Zeitgenossen (um Fälschungen zu vermeiden). Als Mensch mit weitem Horizont und überzeugt davon, dass für das Verständnis bestimmter Dinge Zeit vonnöten ist, kaufte er manchmal von der Zensur verbotene Kunstwerke, wodurch er den Künstlern zu verstehen gab, dass sie frei schaffen können, ohne eine fehlende Nachfrage zu befürchten.

Ursprünglich befand sich die Galerie in den Sälen des Stadthauses der Familie Tretjakow. Als die Sammlung zu groß wurde, entstand die Notwendigkeit, ein zusätzliches Gebäude zu errichten. Später wurden alle Anbauten durch eine Fassade im russischen Stil nach einem Entwurf von Wasnezow verbunden. Dies ist heute eines der markantesten Gebäude Moskaus.

Im Jahr 1892 wurde die Tretjakow-Galerie in das Eigentum der Stadt übergeben. Nach der Revolution 1917 wurde die Tretjakow-Galerie verstaatlicht.

Heute besteht sie aus mehreren Gebäuden, ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein großes wissenschaftliches Zentrum mit umfangreicher Bibliothek.

Was gibt es zu sehen?

  • Ikone der Gottesmutter von Wladimir. Die geheimnisvollste Ikone in der Sammlung der Galerie. Sie wird unter schussfestem Glas in der Kirche des heiligen Nikolaus von Tolmatschach (Familienkirche der Tretjakows) aufbewahrt.
  • Dreifaltigkeitsikone, Andrej Rubljow- die bekannteste Ikone der russischen Malerei.
  • “Erscheinung Christi vor dem Volk” von Alexander Iwanow - das größte Bild der Galerie mit einem Maß von 7,5 mal 5,4 Metern, für seine Erschaffung benötigte der Künstler 20 Jahre.
  • "Iwan der Schreckliche und sein Sohn am 16. November 1581" von Ilja Repin. Das Bild war zweimal Ziel eines Anschlags (1913 und 2018).
  • "Morgen im Kiefernwald" von Iwan Schischkin. An diesem Gemälde arbeiteten zwei Künstler. Iwan Schischkin malte die Waldlandschaft und Konstantin Sawizki die Bären.
  • “Mädchen mit Pfirsichen” von Walentin Serow. Das Bild ist eines der Symbole des Museums, ein anerkanntes Meisterwerk der russischen Malerei.
  • Die ausgezeichneten Arbeiten des weltbekannten Marinemalers Iwan Aiwasowski.
  • “Die Recken” von Wiktor Wasnezow. Die Arbeiten dieses Künstlers sind den Haupthelden russischer Sagen und Märchen gewidmet.
  • Die unglaublichen und einzigartigen Bilder von Michail Wrubel.
  • Das "Schwarze Quadrat" von Kasimir Malewitsch. Die Berühmten Kunstwerke im Stil des Suprematismus (im Gebäude der Neuen Tretjakow-Galerie).

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