Folgen Sie uns
menü
Kontaktieren sie uns

Zarizyno

Zarizyno ist eine Anlage von Palästen und Parks im Süden Moskaus, die auf Geheiß von Katharina II. erbaut wurde. Der Palast ist das einzige Beispiel der sogenannten "russischen Gotik" in der Architektur. Die Gesamtfläche des Parks beträgt über 400 ha.

Interessante Fakten

  • Anstelle des heutigen "Zarizyno" befand sich das Dorf "Tschornaja Grjas", was in der Übersetzung "schwarzer Schlamm" heißt.
  • In diesem Gebiet lebte früher das slawische Volk der Wjatitschen. Archäologen fanden hier wertvolle historische Gegenstände: Schmuck, Waffen u.a.
  • Die Sammlung des Museums von Zarizyno zählt über 32.000 Objekte russischer und internationaler Kunst.
  • Nach der Revolution 1917 und bis in die 1970er Jahre befanden sich hier "Kommunalkas" (Gemeinschaftswohnungen).

Geschichte

Als Kaiserin Katharina II. einmal aus Kolomenskoje zurückkehrte, gefielen ihr die malerischen Landschaften des benachbarten Kreises; sie kaufte dieses Land und verfügte, eine Residenz zu bauen.

An dem Entwurf arbeiteten zwei Architekten: Der Entwurf von Wassili Baschenow gefiel der Kaiserin nicht, und der von Matwej Kasakow erbaute Palast brannte während eines Feuers ab. Im Endeffekt gelang es Katharina nicht, an dem liebgewonnenen Ort zu weilen.

Im 20. Jahrhundert befand sich Zarizyno im Verfall. Aber dann wurde es wiederaufgebaut.

Heute ist Zarizyno nicht einfach nur ein malerischer Park und ein Museum, sondern auch ein riesiges Kulturzentrum. Im Gebäude des Palastes sind Exponate zur Geschichte des Landsitzes Katharinas II. und im Park entdeckte archäologische Funde vertreten. Es werden Kunstausstellung organisiert und hier befindet sich einer der größten Konzertsäle Moskaus.

Was gibt es zu sehen?

  • Große Brücke. Eine Meisterwerk des russischen Brückenbaus. Die Brückenbögen imitieren Tore gotischer Kathedralen.
  • Figurenbrücke –ein Beispiel der altrussischen Architektur, einige Dekorelemente erinnern an das Dekor der Mauern des Moskauer Kremls.
  • Die Kavalierflügelmit Freimaurersymbolen im Dekor, hier befindet sich die Parkverwaltung.
  • Kirche der Gottesmutter-Ikone - das einzige erhaltene Gebäude des Landsitzes des Adelsgeschlechts der Kantemirs.
  • Brothaus – hier befand sich früher die Küche, an den Fassaden des Gebäudes gibt es Reliefs in Form von Brot und Salz.
  • Großer Palast, erbaut auf Geheiß der Kaiserin, in dem sie selbst aber nie sein konnte. Errichtet im pseudogotischen Stil ("russische Gotik").
  • Kleiner Palast. Anfang des 19. Jahrhunderts diente das Gebäude als Café für Parkbesucher (es wurde von dem Franzosen Lequenue betrieben), später war hier die Wache untergebracht. Lange Zeit war der Palast eine Ruine. Heute ist er eine Ausstellungsfläche.
  • Mittlerer Palast (Operntheater). Der Palast war wahrscheinlich für kleinere offizielle Empfänge, höfische Zeremonien sowie Theatervorstellungen und zur Unterhaltung Katharinas II. vorgesehen.
  • Orangerie (Gewächshäuser). Einstmals wurden hier Apfelsinen, Pfirsiche, Weintrauben und Ananas, Melonen, Aprikosen, Lorbeerblätter und Olivenbäume, Myrte und Oleander angebaut. Derzeit sind die Gewächshäuser teilweise wiederaufgebaut.
  • Park – mit Wegen, Teichen, Pavillons und Aussichtsplattformen.
  • Musikalische Wassespiele. Der Brunnen besteht aus 12 Kreisen, 900 Strahlen, 3312 Unterwasserlampen: Höhe, Breite und Richtung des Wasserstrahls ändern sich jede Sekunde.

Besuch Zarizyno

Sie können die Ausflüge und Exkursionen mit unseren deutschsprachigen Reiseleiter/innen gerade auf unserer Website buchen.

Senden Sie uns eine Anfrage, um alle Informationen über Sie interessierende Leistung zu erfahren. Diese Anfrage ist kostenlos und unverbindlich.
Exkursion anfragen
10 /10

7 Rezensionen