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Admiralität

Zu Zeiten Peters I. war die Admiralität die Hauptschiffswerft. Viele Räumlichkeiten wurden als Werkstätten für den Bau von Schiffen genutzt. Heutzutage befindet sich im Gebäude der Admiralität das Oberkommando der Marine. Touristen zieht die Sehenswürdigkeit durch ihre Architektur und das historische Symbol - das kleine Schiff an der Turmspitze - an.

Interessante Fakten

  • Unter Peter I. liefen auf der Werft 262 Kriegsschiffe vom Stapel. Außer ihrer Hauptfunktion erfüllte das Gebäude auch die Rolle einer Festung. Es war von einem Graben und Erdwällen umgeben und stand zur Verteidigung der nördlichen Hauptstadt.
  • Sein heutiges Aussehen erhielt die Admiralität erst Anfang des 19. Jahrhunderts, nachdem sie nach einem Entwurf von Andrejan Sacharow umgebaut wurde. Von dem alten Entwurf ist lediglich der Turm geblieben - der gesamte andere Raum wurde von Verwaltungsgebäuden eingenommen.
  • Schiffe wurden zwischen 1711 und 1844 gebaut und vom Stapel gelassen.

Geschichte

Die Idee eine neue Schiffswerft zu gründen entstand bei Peter I. nach zahlreichen missglückten Versuchen, gebaute Schiffe aus dem Ladogasee hinauszuführen. Dies behinderten Stürme auf dem Ladogasee, weshalb neue Schiffe nicht bis zur Mündung der Newa gelangen konnten.

Nach der Besichtigung der Gelände der neuen nördlichen Hauptstadt wurde die richtige Entscheidung getroffen, die neue Schiffsfabrik am Ufer der Newa zu errichten, gegenüber der Peter-und-Paul-Festung. Der Ort war gut gewählt: die Breite des Flussarms erlaubte ohne irgendwelche Problem die Schiffe zu Wasser zu lassen, in der Nähe war der Zugang zur Ostsee, und die Werft befand sich unter dem wachsamen Schutz der jungen Festung. Materialien für den Bau konnten bequem sowohl zu Wasser, als auch zu Lande angeliefert werden.

Der Grundstein für das Gebäude wurde am 5. November 1704 gelegt. Im Mai 1706 lief das erste Schiff vom Stapel. Der ursprüngliche Entwurf stammte von Peter I.: heute wird die von seiner Hand angefertigte Zeichung im Museum aufbewahrt.

Der dichte Wald um die Admiralität herum wurde extra gefällt, damit man das umliegende Gelände gut einsehen konnte. Später wurde dieser Ort nicht für militärische Zwecke genutzt, sondern für Volksfeste. Im Laufe vieler Jahre entstanden anstelle der Admiralitätswiese gleich mehrere Plätze: Der Palast-, der Senats- und der Isaaksplatz.

Im Jahr 1719 erhielt der Turm über den Toren der Werft eine Turmspitze aus Metall mit der berühmten Schiffs-Wetterfahne. Es gibt eine Legende, dass in der Schiffsfigur der persönliche Kompass von Peter I. aufbewahrt wurde. Aber die Legende kann heute nicht mehr überprüft werden: die erste Version der Schiffsfigur verschwand 1815 während einer Reparatur.

Was gibt es zu sehen?

  • Der Turm mit der Spitze ist eines der Symbole St. Petersburgs. Oben an der Turmspitze befindet sich eine vergoldete Schiffsfigur. Man geht davon aus, dass sie die Darstellung der Fregatte "Adler" - des ersten Kriegsschiffes des Russischen Reiches - ist.
  • An den Wänden gibt es Flach- und Hochreliefe. Sie rühmen die Geschichte der russischen Flotte. Über dem zentralen Torbogen befindet sich das Motiv "Einführung der Flotte in Russland", am westlichen Portikus "Themis, ausgezeichnet für militärische und maritime Heldentaten".
  • Um die Admiralität herum befinden sich zahlreiche Skulpturen, die antike Helden darstellen. Insgesamt sind 23 Statuen aufgestellt.
  • Anstelle der Kompositionen aus gusseisernen Ankern befanden sich früher die Skulpturen Europa, Asia, Afrika und Amerika. Allerdings wurden sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Symbole des Heidentums angesehen und entfernt, danach gingen sie verloren.

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