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Fontanka

Der Fluss ist ein kleiner Arm des Newa-Deltas in St. Petersburg. Früher war sie die südliche Grenze der Stadt, hinter der Landhäuser reicher Würdenträger gebaut wurden. In diesem Artikel erfahren sie interessante Fakten und etwas über die Geschichte der Ufergestaltung und Bebauung des Flusses.

Interessante Fakten

  • Bis 1714 war der Fluss ein gewöhnlicher Sumpfbach im Delta der Newa. Den heutigen Namen erhielt er, weil er das Wasserreservoir für die Fontänen des Sommergarten war.
  • Zunächst wurden die Flussufer mit Holz eingefasst. Die Granitverkleidung erhielten die Ufer Ende des 18. Jahrhunderts.
  • Am Fluss gibt es eine große Zahl schöner und origineller Brücken, und entlang seiner Ufer liegt eine Vielzahl historischer Gebäude. Deshalb mögen Touristen und Einwohner der Stadt so gerne am Ufer spazieren gehen.
  • Das Flussufer wurde in das Staatliche Einheitsregister der Objekte des Kulturerbes Russlands aufgenommen.

Geschichte

Nach 1714 begann man die erste Holzbrücke über den Fluss zu bauen. Die Breite des Flusses erreichte damals 200 Meter. Die Arbeiten gingen schnell vonstatten, wurden aber nach dem Tod Peters I. eingestellt.

In den Jahren 1742-1743 wurden die Ufer befestigt und der Flachwasserbereich gereinigt. Seinen heutigen Namen erhielt der Fluss während der Regentschaft von Anna Ioannowna. Auf Ihre Weisung wurden auf dem rechten Ufer im Sommergarten Springbrunnen aufgestellt.

Später wurden die Ufer mit Granit verkleidet, Niedergänge und Zufahrten angelegt. Ende des 19. Jahrhunderts begannen auf dem Fluss Passagierschiffe zu verkehren.

Was gibt es zu sehen?

  • Die Hauptsehenswürdigkeit der Fontanka sind ihre 15 Brücken. Die bermerkenswertesten: Die Anitschkow-Brücke, die von Pferdeskulpturen geziert werden; die Ägyptische Brücke, auf der sich gusseiserne Sphingen befinden.
  • Die Kirche des hl. Pantelejmon, der Scheremetjew-Palast, das Katharinen-Institut, der Palast der Fürsten Beloselski-Belosjorski.
  • Die Michaelsburg auf dem rechten Flussufer gegenüber dem Sommergarten, in der sich jetzt eine Filiale des Russischen Museums befindet.
  • Der Schuwalow-Palast mit dem sich darin befindlichen Fabergé-Museum, der Anitschkow-Palast und das Ensemble des Lomonossow-Platzes.
  • Das Denkmal für den aus der Folklore bekannten Vogel Tschischik-Pischik, das 1994 am Ufer beim Michaels-Schloss aufgestellt wurde. Dies ist eines der kleinsten Denkmäler in Petersburg. Es gibt übrigens eine Tradition: denken Sie sich einen Wunsch aus und werfen Sie eine Münze auf das Denkmal, wenn sie auf dem Stein liegenbleibt, geht der Wunsch in Erfüllung.

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