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Isaakskathedrale

Die Isaakskathedrale ist die größte orthodoxe Kirche St. Petersburgs und einer der größten Kuppelbauten der Erde. Die Größenordnung des Bauwerks des 19. Jahrhunderts beeindruckt, fasziniert und zieht die Blicke an.

Interessante Fakten

  • Beim Abschluss ihrer Errichtung erlangte die Isaakskathedrale Bekanntheit als teuerste europäische Kirche. Sie kostete den Haushalt 23 Millionen Rubel. Diese hohen Kosten sind nicht nur mit ihrer Größe verbunden, sondern auch mit dem reichen Innenausbau des Gebäudes. Der durch derlei Aufwendungen unangenehm überraschte Kaiser Nikolai I. verfügte, wenigstens beim Kirchengerät zu sparen.
  • Die Weihe der Kathedrale war einem Nationalfeiertag ähnlich. Die Veranstaltung dauerte über 7 Stunden, an ihr nahm Kaiser Alexander II. teil. Um die Kathedrale herum waren die Zuschauerplätze verteilt, deren Karten einen Preis von 100 Rubel erreichten. (zu jenen Zeiten eine schwindelerregende Summe)
  • In der Sowjetzeit wurde im Gebäude der Kathedrale ein atheistisches Museum eingerichtet. Seine Hauptsehenswürdigkeit war das Foucaultsche Pendel.
  • In dem Bauwerk mit einer Höhe von 102 Metern können sich gleichzeitig zwölftausend Menschen aufhalten. Aber der Hauptarchitekt Auguste Montferrand ging davon, dass in ihr 7000 Personen Platz finden. Der Spezialist lag nicht falsch, sondern stellte im Gegenteil präzise Berechnungen an: Er berücksichtigte die großen Röcke der Damen, von denen jeder mindestens 1 Quadratmeter Fläche beanspruchte.

Geschichte

Die Geschichte der Kathedrale begann 1710. Damals wurde anstelle des heutigen Giganten eine Holzkirche zu Ehren des Heiligen Isaak von Dalmatien errichtet. In ihr wurde 1712 Peter I. mit Katharina Alexejewna getraut. Nach einiger Zeit wurde der Holzbau durch einen Steinbau ersetzt. Mit der Errichtung der dritten "Variante" der Kirche ergab sich folgender Fall: gleich nach Abschluss der Arbeiten wurde sie als unpassend für die repräsentative Bebauung des Zentrums erklärt.

Alexander I. beschloss, sich an die besten Architekten für den Umbau des Bauwerks zu wenden. Sieger des Wettbewerbs wurde der Entwurf des jungen, aber hoffnungsvollen Architekten Auguste Montferrand. Für die Umsetzung des Entwurfs vergingen 40 Jahre.

Bei den Bauarbeiten wurden über 40 Arten mineralischer Stoffe verwendet, weswegen die Issakskathedrale den Beinamen Museum der russischen Geologie erhielt. Für die Kuppel wurden 100 Kilogramm Rotgold verwendet. Von innen wurde die Hauptkuppel von Karl Brüllow ausgemalt, an der inneren Ausschmückung des Gotteshauses arbeiteten Wasili Schebujew, Iwan Witali und Fjodor Bruni.

Was gibt es zu sehen?

  • Die großartigen Granitsäulen, von denen jede 112 Tonnen wiegt.
  • Im Inneren der Kathedrale sollte man sich Kuppel anschauen. Dort, wo in der sowjetischen Zeit das Foucaultsche Pendel hing, ist nun eine Taube dargestellt, die den Heiligen Geist symbolisiert. Etwas darunter befindet sich das Gemälde "Gottesmutter in Ruhm" mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern. Es ist mit der Fläche des größten Saales der Eremitage vergleichbar.
  • Schauen Sie sich die prachtvollen Mosaiken, die Malerei und die Mineralien an. Im Inneren der Isaakskathedrale wurde eine Ambiente aus Lasurit, Malachit und Marmor geschaffen. Besondere Begeisterung ruft die Büste des Architekten der Kathedrale Auguste Montferrand bei Freunden der Geologie und Mineralogie hervor.
  • Die Kolonnaden, von denen sich eine Rundumsicht auf die Stadt aus einer Höhe von 43 Metern eröffnet.

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