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Isaaksplatz

Der Isaaksplatz ist der Hauptplatz der Verwaltung St. Petersburgs. An seiner Südseite liegt der Marienpalast, in dem sich die Gesetzgebende Versammlung befindet, an der Nordseite - der Admiralitätsprospekt. Das architektonische Ensemble des Platzes ist derart einmalig, dass es in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde.

Interessante Fakten

  • Dank seiner einzigartigen einheitlichen Komposition wurde der Platz auf den Gemälden vieler Künstler dargestellt.
  • Im Jahr 1907 baute man die erste Straßenbahnlinie der Stadt über den Platz. Überhaupt war der Platz immer ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt: auf ihm entstanden die ersten Standplätze für Droschken in St. Petersburg.
  • Während der Blockade Leningrads war in den Beeten vor der Issakskathedrale kein Platz für Blumen: in ihnen bauten die Stadtbewohner Gemüse an.
  • Die blaue Brücke über die Moika ist die breiteste Brücke in der Stadt. Ihre Breite beträgt 97 Meter. Sie ist ein Teil des Isaaksplatzes.

Geschichte

Ursprünglich wurde der Platz für Handelszwecke genutzt und hieß Handelsplatz. Seinen heutigen Namen erhielt er 1738.

Steinhäuser wurden am Isaaksplatz auf Anweisung der Kaiserin Anna Ioannowna errichtet.

Die Konzeption des architektonischen Ensembles des Isaaksplatzes enstand unter der Regentschaft von Alexander I. Der Kaiser wollte St. Petersburg in die schönste Stadt der Welt verwandeln, deshalb lud er den talentierten Architekten Antoine-François Mauduit ein. Aufgrund politischer Wechselhaftigkeiten nahm man sich der Umsetzung seiner Pläne erst an, als der Architekt selbst schon nicht mehr in russischen Diensten stand. Allerdings kamen die Entwürfe Auguste Montferrand sehr zupass, der mit dem Bau der neuen Isaakskathedrale befasst war.

Interessante Vorschläge zur Anlage des Platzes brachte Carlo Iwanowitsch Rossi 1847 ein. Die 1855 vorgelegte endgültige Variante der Anlage des Isaaksplatzes wurde von Kaiser Alexander II. genehmigt.

Was gibt es zu sehen?

  • Das 1859 aufgestellte Denkmal für Kaiser Nikolai I. Während der 160 Jahre seiner Existenz wurde es keiner grundlegenden Restaurierung unterzogen, es wurden lediglich kosmetische Ausbesserungen vorgenommen. Selbst die sowjetischen Behörden bauten es nicht ab, nachdem sie es als Meisterwerk des Ingenieurgedankens anerkannten.
  • Der Marienpalast ist das Schmuckstück des Isaaksplatzes. Im Jahr 1884 wurde er gekauft, um in ihm den Staatsrat und andere Verwaltungseinrichtungen unterzubringen.
  • Das Gebäude der Manege. Bis 1870 war es das Verbindungsglied dreier repräsentativer Plätze der nördlichen Hauptstadt. Während des Russischen Reiches wurden in ihm Festumzüge und Regimentsfeste im Beisein der kaiserlichen Familie veranstaltet.
  • Das Russische Institut für Kunstgeschichte, das im Stadtpalast von Valentin Subow eröffnet wurde. In ihm sind ist das Originalinterieur des 19. Jahrhunderts erhalten.

Besuch des Isaaksplatzes

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