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Kronstadt

Diese Inselstadt nimmt einen besonderen Platz in der russischen Geschichte ein. Sie ist nicht nur ein Vorposten des westlichen Rands des Landes, sondern auch eine Stadt des Ruhms der Kriegsmarine. Jede Straße, jedes Haus und jeder kleine Winkel hier haben ihre Geschichte, nicht nur eine bemerkenswerte, sondern auch etwas tragische.

Interessante Fakten

  • Aus der niederländischen Sprache kann man das Wort "Kronslot" mit "Kronschloss" übersetzen. Seit der Gründung war die Stadt tatsächlich ein Hauptvorposten, der die nördliche Hauptstadt vor Angriffen schützte. Bis 1996 konnte man nur mit einem besonderen Passierschein in die Stadt gelangen.
  • Kronstadt war Ausgangspunkt von 41 Expeditionen rund um die Welt, von den Besatzungen wurden 56 große geographische Entdeckungen gemacht.
  • In der Stadt, die man bis 1983 nur auf dem Wasserweg erreichen konnte, gibt es nicht wenig Sehenswürdigkeiten. Z.B. hat sich in ihr die weltweit einzige gusseiserne runde Pflasterung erhalten. In der Stadt befindet sich der berühmte Mareograph mit Pegel, dessen Niveau das Nullniveau des Meeresspiegels ist. Als man ihm Juri Gagarin zeigte, sagte er: "Ich weiß, wo der Nabel der Welt ist".
  • Bis Ende der 1980er Jahre existierte auf der Insel ein großes Netz der Festungseisenbahn. Sie verband die Forts mit den Munitionslägern, dem Hafen und dem Marinewerk.

Geschichte

In den Jahren 1323-1617 war die Insel Kotlin, auf der sich Kronstadt befindet, die Grenze zwischen Russland und Schweden. Gemäß dem Friedensvertrag von Stolbowo 1617 kam sie zu Schweden. Sie befand sich bis 1703 in dessen Besitz, bis Peter I. zu einer List griff.

Im Winter 1703 zogen sich die schwedischen Schiffe in ihre eisfreien Häfen zurück. In dieser Zeit verfügte Peter I., auf der Insel eine Festung zu bauen. Das erste Fort wurde auf einer während eines Winters aufgeschütteten Insel in unweit von Kotlin erbaut. An den Arbeiten war der künftige Kaiser selbst beteiligt: er prüfte die Tiefenmaße, damit große Schiffe das Fahrwasser passieren konnten. Die Arbeiten verliefen sehr schnell und angespannt, aber das Ergebnis war beeindruckend. In erster Linie für die Schweden, die überhaupt nicht darauf vorbereitet waren, im Frühjahr ein aus dem nichts aufgetauchtes, Furcht einflößendes Fort zu sehen, das auf ihrem Gebiet entstanden war.

Mit der Geschichte Kronstadts sind auch tragische Ereignisse verbunden. Am 28. Februar 1921 kamen die Bolschewiki bei den Wahlen zu den örtlichen Räten nicht durch. In Moskau wurde dies als "Aufstand von Kronstadt" gewertet. Die Aufständischen forderten die Durchführung freier Wahlen, die Umsetzung bolschewistischer Versprechungen, Freiheit des Wortes und der Presse. Natürlich wurde ihren Forderungen nicht stattgegeben: im März 1921 unterdrückten Truppen unter der Leitung von Michail Tuchatschewski den Aufstand.

Was gibt es zu sehen?

  • Die Nikolaus-Marine-Kathedrale sowie die Wladimir-Kathedrale - dies sind die "Schmuckstücke" der Stadt.
  • Der Petrowski-Park, angelegt im 19. Jahrhundert vom Gouverneur Fabian Gottlieb von Bellinghausen.
  • Das Petrowski Trockendock - ein Denkmal des Erfindungsreichtums von Peter I., der dieses für den Schiffbau anlegte. Dieser Ort ist für alle Geschichtsliebhaber interessant.
  • Die Forts von Kronstadt sowie das Historische Museum.

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