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Platz der Künste

St. Petersburg erstaunt durch seine Kultur, deshalb ist es nicht verwunderlich, das es direkt in seinem Zentrum einen Platz der Künste gibt. In den Museen sind beeindruckende Bilder ausgestellt, im Musiktheater finden Premieren statt, aus den Fenstern der Philharmonie erschallen Klavierakkorde mit vollem Klang.

Interessante Fakten

  • Bis zum Jahr 1719 gab dieser Ort durchaus nicht so einen bezaubernden Anblick ab. Dies war eine sumpfige Brache hinter der sich Wald hinzog.
  • Im blockierten Leningrad wurde in der Philharmonie die "Leningrader Sinfonie" von Dmitri Schostakowitsch uraufgeführt. An diesem denkwürdigen Abend fiel nicht eine einzige deutsche Bombe innerhalb der Stadtgrenzen.
  • Der Wettbewerb für den besten Entwurf des Puschkin-Denkmals dauerte 20 Jahre. Er wurde 1936 ausgerufen und erst 1956 legte der Absolvent der Kunstakadmie Anikuschin einen Entwurf vor, der die städtischen Behörden zufriedenstellte.

Geschichte

Während der Bebauung St. Petersburgs war dieser Ort eine zeitlang versumpft, dann wurde auf ihm ein Obstgarten angelegt. Eine aktive Bautätigkeit entfaltete sich nicht schon im 18. Jahrhundert, sondern erst in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Zu Ehren des Sohnes von Paul I., des Großfürsten Michail, wurde ein Stadtschloss erbaut, das den Namen Michailowski-Palast erhielt. Das Grundstück wurde für den Platz bestimmt, für die Zufahrt zum Palast wurden die nächstgelegenen Straßen umgelegt und eine Grünanlage im englischen Stil gestaltet.

Im Laufe der Geschichte wandelte sich der Platz der Künste. Im Jahr 1860 verlief eine Linie der Pferdebahn über den Platz. 1898 wurde der Michailowski-Palast in ein großes Kunstmuseum umgewandelt.

In der Sowjetzeit veränderte sich der Platz und es änderte sich sein Name. Auf dem Platz entstand ein Denkmal für den deutschen Sozialisten Ferdinand Lassalle, nach dem man auch den Platz benannte. Und erst kurz vor dem Großen Vaterländischen Krieg wurde er in Platz der Künste umbenannt.

Was gibt es zu sehen?

  • Die Hauptsache, die der Tourist gleich bemerken sollte, ist die Bestrebung nach einem einheitlichen Ensemble: eine ausgezeichnete Besonderheit der Stadtarchitektur des 19. Jahrhunderts. Die herrschaftliche Dominante des Platzes ist das Palastgebäude, das, so scheint es, sich die übrigen Bauwerke unterordnet.
  • Kunstliebhabern empfehlen wir, das Russische Museum zu besuchen. Seine Ausstellung ist die größte Sammlung von Arbeiten aus dem Pinsel russischer Künstler: von Andrej Rubljow bis zu Wasnezow. Im Museum gibt es ein Zentrum für Restaurierung und ein wissenschaftliches Forschungsinstitut.
  • Geschichtsliebhaber können nicht nur die Architektur des Platzes genießen, sondern auch das Ethnographische Museum besuchen. In ihm gibt es die größte Sammlung von Objekten aller Völkerschaften Russlands. Am Platz liegt das Michailowski-Theater. Es hat die besten Traditionen der Opern- und Ballett-Kunst bewahrt. Eine der bei Touristen und Einheimischen beliebtesten Spielstätten sind das Theater für Musikkomödie und die Petersburger Philharmonie.

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