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Ladogasee

Der größte europäische Süßwassersee hat eine Fläche von fast 18.000 Quadratkilometern. Dieser Ort bezaubert nicht nur durch seine Natur, sondern auch durch seine Geschichte: denn hier entstand das russische Staatswesen. Aus dem See speist sich die Newa, an der St. Petersburg liegt.

Interessante Fakten

  • Nach einem Ukas von Peter I. wurde im 18. Jahrhundert der Ladogakanal mit einer Länge von 117 Kilometern gebaut. Ziel des Baus war eine Verbindung von Wolchow und Newa durch einen für Handelsschiffe sicheren Weg.
  • Und auch heutzutage toben auf dem Ladogasee Stürme. Der Schiffsverkehr auf dem See findet von Mai bis November statt, allerdings gelten die Bedingungen ab August als ungünstig und für die Schiffe ist es sicherer, über die Kanäle zu fahren: Durch den Malonewski- und den Nowoladoschski-Kanal.
  • Die Strände am Ladogasee liegen im südlichen Teil. Hier erwärmt sich das Wasser in geringer Tiefe bis zu +20, maximal bis +24 Grad. Im größten Teil des Sees beträgt die Temperatur +12 bis +14 Grad.
  • Der Grund des Ladogasees ist für Archäologen von sehr großem Interesse. Hier verbergen sich alte Schätze der Wikinger, Gerät und Gegenstände des Zweiten Weltkriegs und anderer Kämpfe.
  • Am Ladogasee kann man ein Donnergrollen hören - ungewöhnliche niederfrequente Töne. Diese akustische Erscheinung ist auch an anderen Gewässern auf der ganzen Erde anzutreffen, allerdings kann keine genaue Erklärung für diese gefunden werden.

Geschichte

Mit dem Ladogasee sind schicksalhafte Ereignisse für die Geschichte Russlands verbunden. Eben über den Ladogasee verlief der berühmte Weg von den Warägern zu den Griechen. Im 14. Jahrhundert wurde hier die älteste russische Festung Oreschek erbaut. Ende des 14. Jahrhunderts wurden auf den Inseln große orthodoxe Klöster errichtet - die Klöster Walaam und Konewez, die sich durch ihre missionarische Tätigkeit einen Ruf erwarben.

Den herben Charakter des Sees, auf dem sich vollständige Windstille innerhalb weniger Dutzend Minuten in einen Sturm mit 4-5 Meter hohen Wellen verwandeln kann, schätze Peter I. Er sagte, dass nur jener als wirklicher Seemann gelten kann, der auf dem Ladogasee gefahren ist.

Über den Ladogasee verlief in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs die Straße des Lebens während der Blockade Leningrads. Von September 1941 bis März 1944 wurden über Wasser und Eis des Sees 1600 Tausend Tonnen verschiedenartiger Güter transportiert und über 1.300.000 Menschen evakuiert.

Was gibt es zu sehen?

  • Neben der wunderschönen Natur hat der Ladogasee dem anspruchsvollen Touristen eine Reihe von Unterhaltungsmöglichkeiten zu bieten. Z.B. sollte man das Angeln ausprobieren. Im See leben über 50 Fischarten, darunter Lachs, Zander und Ladoga-Stint. Hier gibt es eine sehr reiche Flora und Fauna: Spaziergänge schenken vollständige Entspannung.
  • Nicht weniger interessant ist der Ladogasee für Anhänger des Tauchsports. Dank des klaren Süßwassers sind die auf dem Grund liegenden Artefakte ausgezeichnet erhalten und stellen ein Interesse für Wissenschaft und Forschung dar.
  • Es lohnt sich unbedingt, das Kloster Walaam zu besuchen, eines der spirituellen Kleinode Russlands. Hier kann man sich von der weltlichen Hektik erholen, die Ruhe genießen und die innere Harmonie in Ordnung bringen.
  • Nicht weniger interessant ist die kleine Insel Konewez. Sie ist ganz mit Findlingen aus der Eiszeit bedeckt. Der größte ist der Pferdestein. Er wiegt 750 Tonnen und nur ein Gletscher hatte die Kraft, solch einen riesigen Stein zu bewegen.
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