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Moika

Vor drei Jahrhunderten verwandelte sich das kleine Flüsschn Muja, das sich aus dem Sumpf speiste, in eine bezaubernde Wasserstraße. Sie beheimatete an ihren Ufern prunkvolle Paläste, Museen, Banken und Ministerien. Die Moika ist heute ein Muss für Touristen während des Aufenthalts in St. Petersburg.

Interessante Fakten

  • Der Fluss Moika hieß in der Sprache der Ingrier früher Muja, was "schmutzig" bedeutet. Der neue Name "Moika" wurde 1797 gesetzlich festgelegt.
  • Die aktive Bebauung des Moika-Ufers begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zahlreiche Adlige errichteten entlang der Ufer Villen und Paläste.
  • Schöne Landschaften und die große Zahl der Brücken machen den Fluss zu dem poetischsten Ort in der nördlichen Hauptstadt.
  • Das Ufer des Flusses wurde in das Staatliche Einheitsregister der Objekte des Kulturerbes aufgenommen.

Geschichte

Bis 1711 befand sich die Quelle der Moika im Sumpf, dort, wo sich heute das Marsfeld befindet. Das Wasser des Flusses war sehr trüb, deshalb erhielt er in langer Vorzeit den Namen "Muja", was in ingrisch-finnisch "schmutzig" bedeutet.

Bis 1763 waren die Brücken über die Moika aus Holz. Erst nach der Einfassung der Ufer in Granit, begann man Brücken aus Stein zu bauen. Insgesamt überspannen 15 Brücken den Fluss.

Das Ufer des Flusses galt lange Zeit als Bereich für die Errichtung luxuriöser Wohnhäuser. Seine aktive Bebauung begann Mitte des 18. Jahrhunderts. Heute kann man ihr ein reiches Kulturerbe in Form von Palästen und Stadtvillen von Adligen und wohlhabenden Leuten sehen.

Was gibt es zu sehen?

  • Der StroganowPalast, erbaut nach einem Entwurf des Grafen Rastrelli. Am Ufer wohnten bekannte russische Dichter und Schriftsteller, hier befindet sich die Museumswohnung von Alexander Puschkin.
  • Die Brücken. Die bekannteste und romantischste ist die Pozelujew-Brücke, über die viele Lieder und Gedichte verfasst wurden. Äußerlich ist sie nicht besonders bemerkenswert, es gibt jedoch eine Tradition: ein Kuss auf der Brücke macht die Liebe fest und unverbrüchlich.
  • 4 farbige Brücken: Die Rote, Gelbe, Blaue und Grüne Brücke. Besonders originell ist die Postamtsbrücke, da sie eine Hängebrücke ist.
  • Der Winterkanal, der die Newa mit der Moika verbindet. Er wurde wegen seiner Nachbarschaft zu der kaiserlichen Hauptresidenz Russlands - zum Winterpalast - so benannt. Gleich nach der Anlage des Kanals wurden drei Brücken über ihn gespannt.

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