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Nikolaus-Marine-Kathedrale

Die majestätische Nikolaus-Marine-Kathedrale ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und Denkmal der Siege der Russischen Flotte. Das Maritime Thema wird durch die hellblaue Farbe der Mauern symbolisiert, die harmonisch zu den eleganten weißen Säulen und goldenen Kuppeln passt. Die Kirche hat ihre historische Ansicht und Innenausstattung des 18. Jahrhunderts so bewahrt, wie sie die Zaren, Bischöfe und Laien im Laufe von über 250 Jahren sahen.

Interessante Fakten

  • Kirchen waren schon seit Zeiten Peters I. Ort für die Feier wichtiger staatlicher Ereignisse und militärischer Siege. In den Kirche wurden Dankgottesdienste für Siege gehalten und vor ihnen fanden Militärparaden statt. Seit den Zeiten Katharinas II. wurden Siege der russischen Flotte in der Nikolaus-Marine-Kirche gefeiert.
  • Zur Erinnerung an die Siege in Seeschlachten der Jahre 1770-1790 spendete Katharina II. der Kathedrale 10 Ikonen in goldener Einfassung. Jede Ikone erinnerte an eine konkrete Schlacht am Tag des auf ihr abgebildeten Heiligen.
  • Die Nikolaus-Kathedrale hob sich stark vor dem Hintergrund der Architektur jener Zeit ab. Damals wurden alle Gotteshäuser nach dem Vorbild der Peter-und-Paul-Kathedrale gebaut - einkuppelig, mit Spitze auf dem Glockenturm. Aber die Nikoluas-Kathedrale ist fünfkuppelig, und eine solche architektonische Lösung wurde als Rückkehr zur russisch-orthodoxen Tradition gewertet.

Geschichte

Die Existenz Petersburgs ist untrennbar mit dem Meer verbunden. Das ganze Leben dieser neuen Stadt konzentrierte sich in der ersten Zeit um die Hauptschiffswerft - die Admiralität. Hinter ihr hier lag die Marinesiedlung, in der sich eine Vielzahl von Menschen niederließ, die an der Entstehung einer starken Flotte arbeiteten. Hier befand sich eine kleine Kapelle, die den Namen des Schutzpatrons aller Seeleute, Nikolaus von Myra, trug. Diese Kapelle war die einzige in dem weiten Bereich hinter der Moika und zeichnete sich deshalb durch eine reiche Ausschmückung aus.

Danach entstand an ihrer Stelle eine Holzkirche, 1752 aber verfügte die Kaiserin Elisabeth, eine Kirche aus Stein zu errichten. Ihr Bau wurde 1762 abgeschlossen. Die neue Kirche trat in ihrer Pracht und ihren Abmessungen nur hinter der Peter-und-Paul-Kathedrale zurück und wurde Denkmal für den Ruhm der russischen Flotte.

Was gibt es zu sehen?

  • Die Ikone des Hl. Nikolaus von Myra, des Schutzpatrons der Seeleute, ist das Hauptheiligtum der Kirche.
  • Die Gedenktafeln mit Namen umgekommener Seeleute, Besatzungsmitgliedern von U-Booten.
  • Die reich geschmückte Ikonostase und die innere Ausgestaltung der Kathedrale, die die Interieurs des 18. Jahrhunderts bewahrt hat.
  • Der kleine Park um die Kathedrale herum - ein angenehmer Ort zum Spazierengehen, eine Grünoase im Stadtzentrum.

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