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Peter-und-Paul-Kathedrale

Zentrum und Hauptbauwerk auf dem Gelände der Peter-und-Paul-Festung, eines der wenigen erhaltenen Architekturdenkmäler vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Sein Glockenturm mit der Spitze, die von einer Engelsfigur mit Kreuz gesäumt wird, ist eines der Symbole St. Petersburgs.

Interessante Fakten

  • Peter I., der die Weisung zum Bau der Kathedrale gab, war es nicht vergönnt, den Abschluss der Arbeiten zu erleben, er starb früher. Der Kaiser wurde in nach einigen Jahren in der Kathedrale bestattet.
  • Im 20. Jahrhundert schlug der Bolschwik Grigori Sinowjew vor, die sterblichen Überreste der russischen Kaiser unter das Eis der Newa zu schieben. Zum Glück wurde diese Idee nicht umgesetzt.
  • Bis zum Jahr 2012 blieb die Peter-und-Paul-Kathedrale das höchste (122 Meter) Bauwerk in der Stadt (außer dem Fernsehturm)

Geschichte

Bevor der der Grundstein zur Peter-und-Paul-Festung gelegt werden sollte, wies Peter I. 1703 an, an ihrer Stelle eine Holzkirche zu bauen. Zehn Jahre später wurde der bekannte Architekt Trezzini eingeladen, ein steinernes Äußeres zu geben. Der Baumeister hat ein Meisterwerk der Architektur geschaffen. Die Silhouette der Kathedrale erinnert an ein Schiff mit hohem Mast.

Zunächst errichtete man einen hohen Glockenturm mit Spitze, der als Aussichtsplattform genutzt wurde. Nach der Errichtung gefiel es Peter I., mit ausländischen Gästen auf den Glockenturm zu steigen und das Panorama der im Bau befindlichen nördlichen Hauptstadt zu genießen.

Der Turmspitze der Kathedrale wurde ein Engel aufgesetzt, der die junge russische Hauptstadt vor Unbilden schützen sollte. Peter I. erlebte den Abschluss der Bauarbeiten an der Kirche nicht mehr. Die Kathedrale wurde erst 1733 geweiht: der Zeremonie wohnte die Kaiserin Anna Ioannowna bei.

In den Jahren des Zweiten Weltkriegs tarnten Kletterer die goldene Spitze, damit sie nicht als Orientierungspunkt für die deutsche Luftwaffe dienen konnte.

Was gibt es zu sehen?

  • Die Ausschmückung der Kathedrale unterscheidet sich von den üblichen orthodoxen Kirchen, hier spürt man den Einfluss der italienischen und nordeuropäischen Architektur. Äußerlich ist die Kathedrale schlicht und bescheiden, im Inneren feierlich und prunkvoll. Die enormen Fenster geben viel Licht, in dessen Strahlen die vergoldete Ikonostase im Barockstil funkelt.
  • Die Ruhestätte der Romanows. Im Laufe zweier Jahrhunderte wurden in der Kathedrale nicht nur Kaiser und Kaiserinnen bestattet, sondern auch viele Mitglieder der Zarenfamilie. Die Grabplatten der gekrönten Häupter unterscheiden sich durch einen vergoldeten Doppeladler.

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