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Petersburger Kunstakademie

Gegenüber den berühmten ägyptischen Sphingen am Ufer der Wasili-Insel liegt ein dreistöckiges Gebäude. Dies ist die Kunstakademie, deren Errichtung bereits unter Elisabeth Petrowna begann. Sie wurde zur Heimstatt für viele bekannte russische Künstler.

Interessante Fakten

  • Die Festsäle der Akademie wurden von den besten Künstlern des 18.-19. Jahrhunderts ausgemalt. In einigen von ihnen sind die genauen Kopien großer Maler vertreten.
  • Der Legende nach geht die Idee zur Errichtung des 55 Meter weiten runden Innenhofs der Akademie auf Katharina II. zurück. Sie wollte, dass die Ausbildung angehender Künstler unter dem Einfluss der Größe der Kuppel des Petersdoms in Rom erfolgte.
  • In den 1830er Jahren wurde das in Granit gefasste Ufer vor der Akademie mit einem Niedergang zum Wasser versehen und mit Figuren ägyptischer Sphingen auf Granitsockeln geschmückt.

Geschichte

Die Kunstakademie wurde 1758 eröffnet und wurde durh persönliche Mittel des Mäzenaten Schuwalow finanziert. Nach der Thronbesteigung durch Katharina II. erhielt das Bildungsprojekt einen neuen Schub: die Kaiserin vergab ihren "Freibrief", nachdem auf der Wasili-Insel die Errichtung des großen Gebäudes im Stile des Klassizismus begann.

Die Arbeit orientierte sich am europäischen Bildungsmodell. Allerdings wurden die nationalen Prioritäten sogleich benannt: die Kunst sollte die Geschichte Russlands und großer, mit ihr verbundener Persönlichkeiten darstellen.

Die eingeführten Ordnungen blieben nicht lange unangetastet. Die Menschen der Kunst erduldeten den Druck der Dogmen nicht und organisierten am 9. November 1863 den "Aufstand der 14", indem sie ablehnten, Bilder für das Examen nach einem vorgegebenen Thema aus der skandinavischen Mythologie zu malen. Die Intervention der künftigen Peredwischniki führte nicht zu sofortigen Reformen, zeigte aber die Notwendigkeit zur Veränderung der Methodik auf. Dies führte zum Entwicklung solch unterschiedlicher Künstler wie Repin, Wrubel, Serow, Polenow, Borisow-Musatow.

Die "Institution des alten Regimes" wurde 1918 aufgelöst. In den 1930er Jahren gab es einen Versuch, der von dem Maler Isaak Brodski unternommen wurde, erneut eine Allrussische Akademie der Künste in Leningrad zu eröffnen. Jedoch befand sich die Hauptstadt in Moskau und die Behörden schickten sich nicht an, irgendetwas zu ändern.

Was gibt es zu sehen?

  • Die Fassade des Gebäudes wird von einem Portikus geschmückt. Zwischen den Säulen kann man die Skulpturen von Herkules und der Göttin der Blumen Flora erblicken. Das Bauwerk ist dadurch interessant, dass es in ihm einen exakt runden Innenhof mit einem Durchmesser von 55 Metern gibt. Der Blick auf die Fassade lässt die Existenz des Innenhofes nicht vermuten. Im seiner Mitte steht ein Denkmal für den ersten Präsidenten der Akademie Iwan Iwanowitsch Schuwalow.
  • Die Abteilung für Bildhauerei, in der sich Meisterwerke antiker Skulpturen und Modelle von Denkmälern der antiken Architektur befinden. Den Touristen erstaunt das nicht besonders große Ausmaß der Säle. Im ersten Obergeschoss sind Bilder aus der Sammlung des Museums vertreten, im zweiten Obergeschoss kann man die Arbeiten bekannter Architekten der Vergangenheit kennenlernen.
  • Der Raphael- und der Tizian-Saal sind mit Portraits herausragender Pädagogen der Akademie und Kopien von Werken italienischer Meister des 16.-18. Jahrhunderts verziert.

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