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Haus des Buches - Singer-Haus

Das Haus des Buches in St. Petersburg ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit der nördlichen Hauptstadt, sondern auch ein berühmter Buchladen. Er zieht nicht nur Touristen an, sondern auch viele Literaturliebhaber.

Interessante Fakten

  • Das Haus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Jugendstil erbaut. "Singer-Haus" wird das Gebäude deshalb genannt, weil als Bauherr der berühmte Nähmaschinenhersteller auftrat. Zunächst wollte man den Entwurf zur Errichtung eines "Wolkenkratzers" umsetzen, allerdings bestand in Russland ein kaiserliches Verbot für den Bau von Hochhäusern.
  • Unter den Mietern des Gebäudes waren eine Privatbank, die amerikanische Botschaft, Petrodizdat, Lenizdat, und seit 1938 das "Haus des Buches".
  • Damit das Gebäude von weitem sichtbar ist, griffen die Architekten auf eine List zurück: sie setzten dem Dach einen großen gläsernen Globus auf. Dies hob nicht nur das Gebäude unter den umliegenden Gebäuden hervor, sondern zeigte auch, dass das Unternehmen durchaus begütert war.
  • Dies war das modernste Gebäude seiner Zeit. Im Singer-Haus wurden die ersten Fahrstühle in Russland eingebaut, und in den Lagerräumen Safes. Das Sahnehäubchen, das die Aufmerksamkeit vieler Schaulustiger anzog, war ein System der automatischen Räumung des Daches von Schnee.
  • Seit 2010 belegt das Büro des sozialen Netzwerks VKontakte die oberen beiden Etagen des Singer-Hauses. Dies zeichnet sich durch Besonderheiten aus. Z.B. ist das Besprechungszimmer im Stile einer Folterkammer gestaltet, und die Räume für die Programmierer ähneln einer Fabrikhalle.

Geschichte

Der Bau des Gebäudes erfolgte zwischen 1902 und 1904 unter der Leitung des Architekten Pawel Suzor. Der Entwurf wurde von der amerikanischen Firma Singer in Auftrag gegeben, die Nähmaschinen herstellte. Deshalb wurde das Haus nach ihr benannt.

Die Wahl des Ortes für den Bau des Hauses war nicht zufällig. Die Kreuzung des Gribojedow-Kanals und des Newski Prospekts barg ein großes Geschäftspotential. Dies erlaubte dem Unternehmen einen guten Gewinn zu erzielen.

In den unteren Stockwerken waren Büros von Banken, ethnographische Ausstellungen und das betriebseigene Ladengeschäft der Firma Singer. In den oberen Etagen waren Werkstätten.

Nach der Revolution ging das Haus an Petroizdat über, danach kamen weitere Verlagsgesellschaften hinzu. Im Jahr 1938 öffnete zum ersten Mal das Haus des Buches. Während des Großen Vaterländischen Kriegs waren die Fenster des Gebäudes mit Brettern vernagelt, und das Gebäude selbst hat nicht wenig gelitten. Allerdings war selbst während der Blockade das Geschäft geöffnet. Nach dem Krieg wurde das Singer-Haus instand gesetzt und setzte seine Arbeit in gewohnter Weise fort.

Was gibt es zu sehen?

  • In erster Linie sollte man sich an den im Jugendstil gestalteten architektonischen Besonderheiten des Gebäudes, den Skulpturengruppen, den floralen Ornamente und den verspielten schmiedeisernen Gittern sowie die bronzenen Walküren erfreuen. Besuchen Sie unbedingt den Buchladen: in ihm werden bis zu 120.000 Bücher unterschiedlicher Genres angeboten. In ihm kann man nicht nur Bücher kaufen, sondern auch Souvenirs, Kunstgewerbeartikel und Waren für verschiedenartige kreative Betätigungen.
  • Im Singer-Haus gibt es ein Café mit phantastischem Backwerk und stilvollem Design vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie werden Freude an der geruhsamen Betrachtung der Kasaner Kathedrale, auf die sich durch die Fenster der Blick eröffnet, und dem Genuss der Speisen finden.
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