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Smolny-Kathedrale

Die Smolny-Kathedrale gilt als eines der schönsten und malerischsten Bauwerke St. Petersburgs. Sie wurde auf Geheiß der Kaiserin Elisabeth Petrowna, der Tochter Peter I., errichtet. Ihrer Komposition nach ist die Kirche einem festlichen Feuerwerk sehr ähnlich.

Interessante Fakten

  • Obwohl die Kirche im Barockstil errichtet wurde, gibt es einige Abweichungen von ihm. Sie hat großzügige Vergoldungen und Säulen mit großzügigen korinthischen Kapitellen.
  • Der italienische Barock zeichnet sich dadurch aus, das es bei ihm eine theatralische Fassade gibt. Bei der Smolny-Kathedrale haben alle Fassaden repräsentativen Charakter. Das Hauptelement der inneren Ausschmückung der Kathedrale ist die weiße Kolonnade.
  • Der Bau der Kathedrale wurde nicht zu Lebzeiten Rastrellis abgeschlossen. Die Errichtung abzuschließen, war dem Architekten Wasili Stasow vergönnt.

Geschichte

Unweit vom Bauplatz der Kathedrale befand sich der Palast der Kaiserin Elisabeth Petrowna. In ihm verbrachte sie ihre Jugend und infolgedessen wünschte sie, ein Kloster zu gründen, das ein Gotteshaus, Kirchen, eine Bildungsanstalt für Mädchen und einen Glockenturm umfassen sollte.

Als Architekten wählte sie den bekannten Bartolomeo Rastrelli. Die Umsetzung seines Entwurfs begann 1751. Für den Bau war kein Geld zu schade, weshalb der Bauprozess schnell voran ging. Allerdings trat Russland 1757 in den Siebenjährigen Krieg ein, die Finanzierung verringerte sich und die Arbeiten verlangsamten sich. Nach dem Tod der Kaiserin kamen sie vollständig zum Stillstand.

Die Bauarbeiten an der Kirche wurden erst Ende der 1820er Jahre auf Anweisung des Kaisers Nikolai I. fortgesetzt. Den Abschluss der Bauarbeiten übernahm der Architekt Wasili Stasow. Die Kathedrale wurde 1835 geweiht.

Zugleich mit dem Umbau der Kathedrale und ihrer Fertigstellung gab Stasow dem gesamten Ensemble einen logischen Abschluss und gestaltete das ganze Gelände. Auf seine Initiative wurde eine freie Zufahrt zur Kathedrale angelegt und ein urbaner Platz geschaffen.

Was gibt es zu sehen?

  • Die künstlerische Ausschmückung. Im Inneren wurden Stuck, Gußeisen, raffinierte Kapitelle der Kolonnaden und ein reichhaltiges Kuppeldekor eingesetzt. Der weite Saal bietet Platz für 6 Tausend Personen und erstaunt durch seine Fläche.
  • Die reich dekorierte Ikonostase, das Podest und die Balustrade am Altar.
  • Die majestätischen Säulen, mit denen die Zufahrt zum Gelände des Klosters gestaltet ist, sind ein Beispiel für den russischen Klassizismus.

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