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Museum der Straße des Lebens

Die Museumsanlage liegt am Ufer des Ladogasees, des größten Sees Europas. Eben hier verlief in den Jahren des Zweiten Weltkriegs die Trasse über das Eis des Sees, der einzige Weg in die von den Faschisten eingeschlossene Stadt, über den Lebensmittel transportiert wurden. Die Straße war unglaublich gefährlich, viele über sie fahrende Lastwagen gingen unter, waren Luftangriffen ausgesetzt, aber dank der Straße überlebte St. Petersburg die 900 Tage dauernde Blockade und deshalb hieß die Trasse "Straße des Lebens".

Interessante Fakten

  • Das Hauptgebäude des Museums hat eine ungewöhnliche Form und symbolisiert einen Felsbrocken des Ladogasees.
  • Einige Museumsführer sind Nachkommen von Einwohnern des blockierten Leningrads, auf diese Weise kann man im Museum mit der lebendigen Geschichte in Berührung kommen.

Geschichte

Das Museum wurde 1972 im Gebäude einer ehemaligen Bäckerei am Ufer des Ladogasees eröffnet, unweit der Landzunge Osinowez, wo die legendäre "Straße des Lebens" begann. Im Museum wurden Autos und Modelle von Schiffen ausgestellt, auf denen Lebensmittel während des Krieges transportiert wurden, vom Grund des Ladogasees wurden Denkmäler der Militärgeschichte gehoben, in die Sammlung des Museums wurden außerdem Dokumente und Fotos aus Privatarchiven, Flugabwehrkanonen und Artilleriegeschütze übergeben.

Zum 70. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg wurde der Beschluss zur vollständigen Umgestaltung des Museumsgeländes gefasst. Es wurde ein einzelstehendes Gebäude für die Unterbringung von großformatigen Exponaten errichtet, eine neue Uferpromenade angelegt, das Gelände begrünt und es wurden neue Exponate gebracht. Heute ist dies ein modernes Museum, in dem Nachkommen von Kriegsteilnehmern arbeiten, die die Geschichte des Museums und der eigenen Familie sorgfältig bewahren.

Die Ausstellung des Museums erzählt über einen breiten Themenkreis, angefangen bei der Vergangenheit des Ladogasees, bis hin zum Großen Vaterländischen Krieg, der Blockade Leningrads, der Anlage des Wegs über das Eis und seine Verteidigung, über die Verlegung einer Rohrleitung und eines Stromkabels über den Grund des Ladogasees, über die Aktivitäten der Ladoga-Flottille.

Was gibt es zu sehen?

  • Nehmen Sie an einer Führung durch die Hauptausstellung des Museums teil, um zu erfahren, wie die Straße über das Eis des Ladogasees gebaut und betrieben wurde, Fotos und Dokumente zu sehen, über die Standfestigkeit und den Patriotismus der Leningrader in den Kriegsjahren zu staunen.
  • Gehen Sie am Ufer entlang des Ladogasees spazieren und schauen Sie sich die Freilichtausstellung an. Hier sind Schiffe und Dampfer, die auf dem Ladogasee fuhren, ein Transportflugzeug aus Kriegszeiten und Artilleriewaffen vertreten.
  • Der Fahrzeug-Pavillon. Hier sehen Sie Kraftfahrzeug-Helden, die Lebensmittel in das blockierte Leningrad brachten.
  • Das Denkmal "Durchbrochener Ring", welches den Helden des Krieges gewidmet ist und das Durchbrechen der Blockade symbolisiert.
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