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Spitze der Wasili-Insel

Die Spitze der Wasili-Insel gilt als einer der inspirierendsten und markantesten Orte St. Petersburgs, so heißt die östliche Landzunge der Insel, die die Newa in zwei Arme teilt: In die Große und Kleine Newka. Die beeindruckende Architektur und der malerische Blick auf den Fluss ergänzen einander harmonisch.

Interessante Fakten

  • Der halbrunde Vorsprung der Spitze entstand dank einer Aufschüttung. Diese Baumaßnahme verlängerte die Landzunge um über 100 Meter.
  • Während der Blockade Leningrads wurden auf der Spitze Flugabwehrbatterien aufgestellt.
  • In der Zeit der UdSSR entstand eine interessante Tradition: Jungvermählte sollen zur Spitze kommen und an der Wand des Anlegers eine Flasche Sekt zerschmettern. Dies symbolisiert den Beginn einer glücklichen, langen und unbeschwerten "Familienreise".
  • Zwischen 2006 und 2009 schwamm gegenüber der Spitze der Wasili-Insel eine der größten Fontänen Europas. Sie hatte Musik- und Lichtbegleitung. Allerdings wurde 2009 die Fontäne nicht angeschaltet.

Geschichte

Schon unter Peter I. wurde begonnen. die Wasili-Insel zu bebauen. Der Zar genehmigte den Entwurf des italienischen Architekten Dominico Trezzini, dem entsprechend auf der Insel ein geschlossener Platz in Trapezform, eingefasst von Wohnhäusern, entstehen sollte. Nach einiger Zeit beschloss Peter I., die Spitze zum Stadtzentrum zu machen, weshalb der Entwurf umgestaltet wurde und die Errichtung von Verwaltungsgebäuden, eines Handelshofs, einer Kathedrale und einer Börse vorsah.

Anfang der 1720er Jahre wurde entlang der Großen Newa der Grundstein der ersten Bauten gelegt. Allerdings blieb das Nordufer in Vielem ein Hafenviertel, weniger gestaltet und komfortabel. Hier wurden ein Handelshof und die Häuser vieler angesehener Familien errichtet. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurden an der Spitze die Akademie der Wissenschaften, der gebogene Teil des nördlichen Packhauses und der Pavillon für den Gottorfer Globus erbaut.

Seine endgültige Gestaltung erhielt der Ort im 19. Jahrhundert. In den Jahren 1805-1810 wurde hier das Gebäude der neuen Börse im antiken Stil mit Säulen und Statuen der Meeresgötter errichtet. Das architektonische Ensemble wurde durch die Gebäude des Packhauses und des Zollamts abgeschlossen, die zwischen 1826 und 1832 nach einem Entwurf von Giovanni Luchini erbaut wurden.

Was gibt es zu sehen?

  • Das Erinnerungszeichen, ein Geschenk der Zollbeamten an die Stadt aus Anlass des dreihundertjährigen Bestehens St. Petersburgs.
  • Das Universitätsufer, an dem nicht nur architektonische Sehenswürdigkeiten liegen, sondern auch die geheimnisvollen Sphingen.
  • Die Rostral-Säulen, die ursprünglich Leuchttürme für die Schiffe waren.
  • Auf der der Wasili-Insel befinden sich interessante Museen: Museum der Optik, Gewürzmuseum, Museum der Petersburger Metro, Museum des elektrisch angetriebenen städtischen Nahverkehrs, der Eisbrecher Krasin.
  • Das Trojekurow-Haus, die Brusnizyn-Stadtvilla, die Mariä-Entschlafens-Kirche - vor ihrem Hintergrund kann man sich fotografieren.

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