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Winterkanal, Schwanenkanal, Gribojewod-Kanal

TWinterkanal

Dieser Kanal, der zwei Flüsse verbindet, wurde in den Jahren 1718-1719 angelegt. Er wurde geschaffen, damit Peter I. direkt an der Schwelle des eigenen Hauses ins Boot steigen konnte. Der Kanal ist 228 Meter lang.

Interessante Fakten

  • Zunächst wurde das Ufer des Winterkanals feierlich Ufer des Palastkanals, Ufer des Winterkanals genannt, und danach Postufer. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Kanal in Winterkanal umbenannt.
  • Oberhalb des Ufers spannt sich ein Übergang für die Verbindung der Gebäude der Palastanlage. Der Legende nach wurde dort einstmals ein "Festmahl über dem Winterkanal" veranstaltet.
  • Die Ufer wurden in den Jahren 1782-1784 zeitgleich mit dem Bau des Eremitage-Theaters mit Granit verkleidet.

Geschichte

Der Kanal wurde in den Jahren 1718-1719 angelegt. Damals wurden zwei Klappbrücken gebaut - die Erste Winterbrücke und die Eremitagebrücke. Bald wurde die Zweite Winterbrücke errichtet, die den Winterkanal in Höhe der Moika überspannte.

Was gibt es zu sehen?

  • Die Ufer des Winterkanals sind sehr malerisch für Photographien. Unter der Eremitagebrücke gibt es einen Niedergang zum Wasser, an dem man eine Foto vor dem Hintergrund eines vorbeifahrenden Ausflugsschiffes machen kann.

Schwanenkanal

Der Schwanenkanal ist ein Kanal, der die Insel des Sommergartens abteilt und in den Jahren 1711-1719 angelegt wurde. Seine Länge beträgt 648 Meter. In den Jahren 1955-1956 wurden die Ufer des Kanals mit Banketten aus Granit befestigt, ähnlich jenen, die am Ufer der Moika verwendet wurden.

Interessante Fakten

  • Früher floss an dieser Stelle die Lebedinka, nach der Anlage des Kanals an ihrer Stelle gab man diesem den Namen Sommerkanal. Der Name Schwanenkanal entstand nach der Übersiedlung der Schwäne aus den benachbarten Gartenteichen.
  • Der Bau des Schwanenkanals war mit den Plänen zur Anlage von drei Sommergärten verbunden. Die Sommergarten-Insel, die mithilfe des Kanals entstand, war für den Bau der Sommerresidenz Peters I. vorgesehen. Der Kanal hat in diesem Falle eine dekorative Funktion - seine Tiefe beträgt nur 1 Meter.
  • Zunächst war der Schwanenkanal mit Holz befestigt, allerdings wurde Ende des 18. Jahrhundert am rechten Ufer des Kanals eine steinerne Terrasse angelegt.

Geschichte

Der Schwanenkanal wurde in den Jahren 1711-1719 von der Newa bis zur Moika gegraben. Er begrenzte das Gelände des Sommergartens von der westlichen Seite. Erstmals wurde er in einem Ukas vom 21. Februar 1727 als "Kanal nahe dem Sommergarten" erwähnt. Im Jahr 1778 erhielt er seinen heutigen Namen Schwanenkanal. Nicht weit entfernt, im Sommergarten, wurden zwei künstliche Teiche angelegt, in denen Schwäne angesiedelt wurden. Allerdings bevorzugten diese den kürzlich angelegten Kanal. Deshalb verscheuchte man die Vögel nicht, sondern benannte ihn lediglich in Schwanenkanal um. In den Jahren 1955-1956 wurden die Ufer mit granitenen Banketten befestigt.

Gribojewod-Kanal

Der Gribojedow-Kanal ist eine der nicht nur in St. Petersburg, sondern ganz Russland bekannten Sehenswürdigkeiten. Denn hier wohnten, spazierten und arbeiteten große Persönlichkeiten: Puschkin, Gribojedow, Gogol, Glinka - und diese Aufzählung kann man lange fortsetzen.

Interessante FaktenGeschichte

  • Als das Ufer des Kanals vollständig ausgebaut war, erhielt es den offiziellen Namen Katharinen-Ufer, nach Katharina der Großen. Aber 1931 wurde es nach dem Dramaturgen und Diplomaten Alexander Gribojedow benannt.
  • Den Kanal hätte es eventuell nicht gegeben, da man ihn zuschütten wollte. Das hätte eine große Zahl von Verkehrsproblemen gelöst, die schon damals bestanden. Allerdings wurde das Projekt nicht umgesetzt.
  • Der Gribojedow-Kanal ist auch dadurch bekannt, dass ein Großteil der Figuren aus dem Roman "Schuld und Sühne" des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski eben hier wohnten.

Geschichte

Die Geschichte des Gribojedow-Kanals beginnt zu Zeiten der Regentschaft Katharinas II. Früher befand sich an dieser Stelle der Fluss Kriwuscha - er entsprang in den Sümpfen unweit des Marstallplatzes. Allerdings wurde die Quelle des Flüsschens dann mit der Moika verbunden und das Gelände wurde aktiv bebaut.

Was gibt es zu sehen?

  • Beim Spaziergang am Ufer sollte man einen Blick auf die Theaterbrücke werfen, die eine von drei Bögen der Dreier-Brücke ist. Der Spaziergang bleibt ohne einen Besuch der weltbekannten Auferstehungskirche unvollständig, die am Ort des Attentats auf Alexander II. errichtet wurde.
  • Am Ufer befinden sich auch der Benois-Flügel des Russischen Museums, das Singer-Haus, die Bankbrücke, die Löwenbrücke, die Nikolaus-Marine-Kirche und das Puschkin-Haus in Kolomna.
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