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Zarskoje Selo

Zarskoje Selo ist nicht nur eine herrschaftliche Sommerresidenz, sondern auch ein literarisches Symbol Russlands. Dies ist ein touristischer Cluster, der alljährlich Hunderttausdende von Touristen anzieht. Warum - das erzählen wir in diesem Artikel.

Interessante Fakten

  • Die Gegend von Zarskoje Selo gehörte ursprünglich zum Ingermanland. Die Ingrier nannten diesen Ort Saaris Mojs - "Hof auf einer Anhöhe". Nach dem Nordischen Krieg erhielt der Ort den Namen Saarskoje Selo. Nachdem man begann, hier Sommerresidenzen zu errichten, wurde Saarskoje Selo aufgrund der trefflichen Verbindung von Gleichklang und Sinn zu Zarskoje Selo - zum Zarendorf.
  • Teile des Bernsteinzimmers wurden aus St. Petersburg nach Zarskoje Selo getragen. Sie waren so zerbrechlich, dass nur diese Art der Beförderung passte.
  • In den örtlichen Parks zählt man über 100 Bauwerke unterschiedlicher Stile und Epochen. Hier gibt es Paläste, Pavillons, Monumente, Gebäude im gotischen und chinesischen Stil.
  • Die erste Eisenbahnlinie für Personenzüge verlief von St. Petersburg nach Zarskoje Selo. Die erste Fahrt fand 1837 statt.
  • Zarskoje Selo wurde die erste vollständig elektrifizierte Stadt in Europa. Elektrizität gab es hier 10 Jahre früher, als in der Hauptstadt.

Geschichte

Saarskoje Selo wurde von Peter I. der Dame seines Herzens und zukünftigen Kaiserin Martha Skawronska zum Geschenk gemacht. Danach begann die Errichtung des malerischen Vorstadtpalastes. Allerdings konnte Zarskoje Selo von der Geschwindigkeit des Bauens in der Hauptstadt nur träumen.

Erst nach der Thronbesteigung durch Elisabeth Petrowna wurde Zarskoje Selo zur Residenz der russischen Kaiser. Die zweite Hälfte des 18. Jahrhundert war ein Fest des russischen Barocks. Zu seinem Symbol wurde der einzigartige, von dem Architekten Rastrelli für die Kaiserin errichtete Pavillon der Eremitage.

In dieser Zeit wurden auf dem Gelände von Zarskoje Selo der Alexanderpalast und die Cameron-Galerie erbaut, Teiche angelegt und Bauten im chinesischen, antiken, ägyptischen und gotischen Stil errichtet.

Im 19. Jahrhundert schaute man auf Zarskoje Selo aus einem etwas anderem Blickwinkel. Alexander I. gründet das Lyzeum von Zarskoje Selo, wobei er davon träumte, erfahrenes Personal für die Staatsverwaltung auszubilden. Seine Idee verwirklichte sich nicht: das Städtchen wurde nicht zur Heimat von Verwaltern und Beamten, sondern von herausragenden Künstlern. Puschkin, Achmatowa, Gumiljow, Mandelstam - sie alle wuchsen in der Atmosphäre von Zarskoje Selo auf.

Nach der Revolution wurde der Ort aus verständlichen Gründen in Detskoje Selo umbenannt. Und in Verbindung mit dem Jahrestag des Todes von Alexander Puschkin erhielt der Ort 1937 einen neuen sowjetischen Namen - Puschkin. Dieser hat sich bis heute erhalten.

Was gibt es zu sehen?

  • Der Katharinenpark. In ihm sollte man den Katharinenpalast, die Cameron-Galerie, den Pavillon der Eremitage und die Marmorbrücke besichtigen. Während des Spaziergangs erhalten Sie einen kompletten Eindruck von diesem paradiesischen Winkel.
  • Das Puschkin-Lyzeum.
  • Der malerische Alexanderpark, in dem sich der Alexanderpalast, die Große Chinesische Brücke, die Drachenbrücke und das Chinesische Dorf befinden.

Besuch von Zarskoje Selo

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